Die Formation des Kreidefelsens

Etwa 70 Millionen Jahre her war das Meer, wo heute Dänemark ist. Das Meer war warm, und viele verschiedene Tiere und mikroskopische Algen lebten hier. Die Algen hatten Schalen aus Kalk, die sich viele Jahre hindurch als eine dichte Kreideschicht am Meeresboden ablagerten.

Die nächsten viele Jahre über ging das Leben in der Kreidesee zu Ende: die Dinosaurier starben aus, die Kontinente erhoben sich, und Gebirge wurden geschaffen, die wieder erodierten. Der alte Meeresboden erhob sich über das Meeresspiegel, wodurch die Kreide - ehe sich die letzte Eiszeit bis Dänemark erstreckte - bloßgelegt wurde.

Das Eis, das während der letzten Eiszeit über Dänemark drang, schob Riesenschichten des alten Kreideseeboden weg. Die Bruchstücke, die 50 Meter dick waren, wurden gefaltet und zusammengeschoben, und in dieser Weise wurde Høje Møn wie in einer riesigen Massenkarambolage geschaffen. Die letzten 4000 Jahre hindurch hat sich das Meer in die mønsche Ostküste eingefressen und die heutigen Steilhänge gebildet.

Durchschnittlich verschwinden jährlich ca. 20-40 Zentimeter der Steilküste, so dass in ca. 10.000 Jahren Høje Møn vom Meer völlig verschlungen ist.

 

Der Kreidefelsen ist lebendige Natur. Rutsche und Abstürze können überall an der Steilküste vorkommen. Jedes Betreten am Kreidefelsen ist auf eigene Gefahr.